Sich bewegen und die Welt verbessern

Die Emanuel-Geibel-Schule nimmt an der 1. Deutschen Meisterschaft im Sponsorenlauf teil

In den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien heißt es für die Schülerinnen und Schüler der Emanuel-Geibel-Schule: Laufen für den guten Zweck! Denn für jeden gelaufenen Kilometer spenden Papa, Oma oder sonstige Sponsoren für arme Kinder in Indien, die unter der Pandemie ganz besonders leiden. Ein ganz normaler Sponsorenlauf also? Nicht ganz, denn über die neu entwickelte App „Held für die Welt“ wird der Lauf vollkommen digital ausgewertet und mit anderen Sponsorenläufen in ganz Deutschland verglichen. So geht es neben dem Spaß an der Bewegung und der guten Tat auch um den Ruhm, den ein wahrer Held für die Welt natürlich auch verdient.

Bewegung an der frischen Luft ist gesund, macht Spaß und zudem ist die App auch noch enorm motivierend. Die Sportlehrer:innen der EGS sind sich sicher, dass die Schülerinnen und Schüler fleißig laufen werden und unserer Schule vielleicht sogar Medaillenchancen einbringen.

Bewertet werden die Sponsorenläufe bei Deutschlands erster Meisterschaft nach Gesamtstrecke, relativer Teilnehmerzahl und Spendenaufkommen. Dabei ist die App so programmiert, dass sie die zurückgelegte Strecke misst, die Spendengelder errechnet und sogar ein sicheres Bezahlsystem anbietet.

Dass Geld 2021 fließt nach Indien. Corona betrifft die gesamte Menschheit und doch nicht alle Menschen in gleicher Weise. Wer vorher bereits unter Ausbeutung, Hunger und Armut litt, leidet jetzt besonders. Wir hingegen wachsen privilegiert auf, daraus erwächst aber auch Verantwortung. Durch diesen Spendenlauf können die Schüler:innen aktiv etwas bewegen.

Jetzt wartet die gesamte Schule auf den offiziellen Startschuss. Erst dann kann die App vollumfänglich genutzt werden. Initiator der Meisterschaft ist die IndienHilfe Deutschland e.V. Der Verein unterhält seit vielen Jahren Bildungs- und Ernährungsprojekte in Indien. Im kommenden Jahr können Schulen auch eigene Projekte zur Entwicklungshilfe vorschlagen. Vielleicht gehen wir ja auch 2022 wieder an den Start.

Bis dahin aber erstmal allen Schüler:innen und Kolleg:innen einen erfolgreichen Lauf und vielleicht sogar eine erfolgreiche Platzierung bei der Siegerehrung im September.

Alle Informationen gibt’s auch ich Netz unter www.heldfuerdiewelt.de.                                                                                                                                             

M. Freese

WPU Sport: Rollstuhlbasketball

Der WPU Sport der Emanuel-Geibel- Schule durfte am 03.03.2020 am

Projekt ,,Rollstuhlsport macht Schule“ in der Phönixhalle teilnehmen.

Als erstes haben wir über die Unterschiede zwischen einem normalen Rollstuhl und einem Sportrollstuhl gesprochen.

Danach haben wir ein paar Übungen gemacht wie z.B wenden, bremsen, rückwärts fahren und Partnerübungen.

Dann haben wir einen Ball mit dazu genommen und haben versucht zu prellen oder mit einem Partner zu passen.

Zum Schluss haben wir noch eine kleine Runde Rollstuhlbasketball gespielt.

Mir hat das Projekt riesigen Spaß gemacht.

Es war eine sehr spannende Erfahrung, die wir machen durften.

(Lina H., 9c)

Am Dienstag, den 03.03.2020 haben wir, der WPU Sport Jahrgang 9, am Projekt “Rollstuhlsport macht Schule” in der Phönixhalle in Lübeck teilgenommen und Rollstuhlbasketball gespielt. Angefangen haben wir mit Regelkunde und wir mussten an zwei Rollstühlen Unterschiede feststellen. Anschließend haben wir Übungen mit dem Rollstuhl gemacht. Wir sind vorwärts und rückwärts gefahren, haben Drehungen gemacht und vieles mehr. Im Anschluss hatten wir eine kleine Pause. Nach der Pause durften alle sich einen Ball nehmen. Mit dem Ball haben wir Kontrollübungen und Wurfübungen gemacht. Zum Schluss haben wir alle zusammen ein richtiges Spiel gespielt.

Warum wir Rollstuhlbasketball gespielt haben?

Wir haben Rollstuhlbasketball gespielt, weil wir es im Theorieunterricht als Thema hatten und wir uns dafür interessiert haben, wie es ist, körperlich beeinträchtigt zu sein.

Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, weil es mal ein anderer Sport war, als der, den ich sonst mache. Nun weiß ich wie es ist, wenn man beispielsweise nur ein Bein hat. Es hat richtig viel Spaß gemacht, aber es war auch anstrengend.

(Janina K., 9c)