Kunst

Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Schon der Dichter Goethe stellte fest, dass Bilder manchmal viel besser geeignet sind, Dinge auszudrücken, als gesprochene oder geschriebene Sprache.

Dabei gibt es dieses Phänomen nicht nur in der bildenden Kunst – zunehmend ist unsere Welt in anderen Bereichen von Bildern geprägt, wie zum Beispiel in Fernsehen und Internet, in Zeitschriften, Büchern oder auch auf Plakaten – das bewegte oder unbewegte Bild begegnet uns immer häufiger.

Und hier kommt der Kunstunterricht ins Spiel: Um sich in dieser Welt voller Bilder orientieren zu können und am kulturellen Leben teilhaben zu können, braucht man eine Fähigkeit, die sich Bildkompetenz nennt. Und diese Kompetenz wird im Kunstunterricht schrittweise vermittelt.

Bildkompetenz bedeutet zum einen, in der Lage zu sein, sich mit Bildern ausdrücken zu können. Dies wird sowohl durch das Erlernen eines sachgerechten Umgangs mit Materialien und Werkzeugen erreicht (z.B. mit Zeichen- oder Schnitzwerkzeugen, mit Holz und Papier) als auch durch Erprobung und Anwendung bildnerischer Techniken (z.B. Linolschnitt, Collage, Malerei, Formen aus Ton oder Fotografieren). Dabei kann der Schüler persönlichen Ausdruck wagen und eigene Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln.

Zum anderen meint Bildkompetenz die Fähigkeit, Bilder lesen und verstehen zu können. Dies wird gefördert, indem untersucht wird, auf welche Art und Weise man selbst oder andere sich in Bildern ausdrücken.

Das Fach Kunst wird momentan in den Klassen 5, 6 und 8 unterrichtet, im WPU  Bereich können weitere künstlerische Schwerpunkte gesetzt werden.